Dienstag, 8. Juni 2010

So ungern ich diesen Blog mit persönlichen Problemen auch beeinträchtigen möchte, muss ich eine Ausnahme machen, denn wie Sie sicherlich schon bemerkt haben, komme ich nichtmehr dazu, etwas zu schreiben. Es sind zwar "nur"mehr wenige Wochen aber trotzdem:

Hiermit verkünde ich feierlich: Ich HASSE die Schule, so wie sie derzeit ist, und noch vielmehr alle arroganten, konservativen und ignoranten Lehrer, die sich einen Dreck um uns Schüler scheren und mit sadistischen Kompensationstechniken versuchen, ihre Midlife Crisis und die Inhaltslosigkeit ihres Lebens zu bewältigen.
Im Englischen gibt's da eine schöne Redewendung:
Get a life!


Achja, und niemand soll mir bitte weiß machen versuchen, dass es nicht anders geht. Es gibt nämlich durchaus die Möglichkeit, den Unterricht interessant zu gestalten und den Schülern zumindest ein bisschen Freiraum zu lassen (in jeglicher Hinsicht). Deshalb sage ich ja: ich hasse die Schule, so wie sie derzeit ist. Vielleicht könnte sich ja irgendein wahnsinnig revolutionärer Mensch bzw. ""Pädagoge"" den Gedanken in den Kopf setzen, wie man denn die Schule halbwegs erträglich gestalten könnte oder sogar so weit bringen, dass man gerne in die Schule geht. Aber nein, das würde ja dann wieder an den Paradigmen besagter Konservativer rütteln und das wollen wir doch nicht, oder? Zudem haben wir doch alle längst unser Rückgrat kaum wiederauffindbar tief im Arsch des Vorgesetzten vergraben, mich miteingeschlossen.

2 Kommentare:

  1. gute stellungnahme, weil kurz und prägnant...
    "Umerziehen, nicht bilden" heißt die devise von heute...
    wir sitzen im selben boot, das langsam aber sicher uns von dem wegtreibt, das Sinnhaftigkeit und Erfüllung verspricht
    Grüße
    Der Gastgeber

    AntwortenLöschen
  2. Bildung sollte keine Gitterstäbe für bildungswillige Menschen sein!
    Das es an der Zeit wäre aufzustehen und auf den Tisch zu hauen, das ist uns allen bewusst, nur dass es uns nicht viel mehr, als den Groll besagter Vorgesetzter einbringt,dass muss uns auch bewusst sein.
    Die Frage bliebe dann nur noch: mit welcher Maßlosigkeit man sich widersetzten will.
    große Maßlosigkeit>großer Ärger>großer Wiedererkennungswert!

    AntwortenLöschen