Sonntag, 1. November 2009

Das Doppelspaltexperiment – leicht erklärt

Eines der repräsentativsten und bekanntesten Experimente der Quantenphysik –das Doppelspaltexperiment – wird in diesem Video einfach und gut erklärt:




Daher erspare ich mir, die Erklärung meinerseits.
Ich möchte nur sagen, nachdem Sie das Video gesehen haben, werden Sie sich sicher fragen, warum hängt der Zustand eines Quantenteilchens davon ab, ob wir es beobachten/messen oder nicht?
Ist der Mond auch da, wenn niemand hinsieht? Wir können es nicht beweisen!
Dieses Phänomen ist im Prinzip ganz einfach erklärbar – unser Gehirn besteht ja auch aus Quanten. Und vermutlich erzeugt die Wechselwirkung derselben mit den Quanten des beobachteten Objekts die Effekte wie Wahrscheinlichkeiten etc.

3 Kommentare:

  1. Faszinierend diese Quantenwelt. Gefällt
    Eine wunderbar knochige Faust in den Anus der Theoretiker

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  2. Ist die Erklärung mit dem Gehirn stimmig? Ich kann es mir nicht vorstellen. Der Effekt tritt doch wohl auch auf, wenn man nur eine nur Kamera aufstellt und keine Menschenseele zum Messzeitpunkt in der Nähe ist?!

    Außerdem besteht sowieso alles aus Quanten, also auch die Spaltplatte und Kamera. Und letztere hat denke ich auch im eingeschalteten Zustand keinen Effekt, wenn sie nicht auf die Spalten gerichtet ist.

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  3. Ok, das als Erklärung darzustellen war damals wohl ein klein wenig, ähm...überheblich von mir. Das mit der Kamera stellt allerdings ein Paradoxon dar, denn falls tatsächlich eine Wechselwirkung zwischen den Quanten des Gehirns und den gemessenen Quanten besteht, dann ist diese eventuell sogar "rückwirkend" möglich, also erst bei Betrachtung des Videomaterials!
    Aber das kann wohl nie jemand sicher beweisen oder sicher widerlegen. Denn die Messung wird bei quantenmechanischen Experimenten immer eine Hürde darstellen. Das ist sogar am CERN ein Problem. Daher kann man nie sagen: Dieses und jenes Teilchen wurde gemessen und daher gilt es als entdeckt, sondern es muss mehrmals unter unterschiedlichen Umständen mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit gemessen worden sein, damit das Ergebnis ausreichend signifikant ist.

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