Sonntag, 1. November 2009
Egoismus *
Jeder Mensch ist Egoist. Und jede seiner Handlungen ist egoistisch.
Sie stimmen mir nicht zu? Dann nennen Sie mir bitte ein Beispiel für eine nicht-egoistische, also eine sogenannte "selbstlose" Handlung.
JEDE Handlung hat einen egoistischen Hintergedanken – auch so genannte „selbstlose“ oder „wohltätige“ Handlungen nur ist nicht jeder egoistische Gedanke negativ…Empathie ist ein gutes Beispiel für positiven Egoismus ("ICH fühle, was du fühlst")
Angenommen, Sie fahren auf der Straße, und sehen einen Autounfall. Auf der Straße liegen Verletzte.
Was machen Sie? Natürlich bleiben Sie stehen und versuchen zu helfen.
Aber warum?
Es gibt jetzt drei Gründe/Möglichkeiten, warum Sie den Verletzten helfen- diese können natürlich auch kombiniert auftreten (Ihre Pflicht, Erste Hilfe zu Leisten, lassen wir hier außer Acht).
a)Sie helfen den Verletzten, weil Sie denken „Was wäre, wenn ICH der Verletzte wäre?“ – auch wenn Sie das nur indirekt denken – es ist selbstbezogenes, also egoistisches Denken.
b)Sie helfen den Verletzten, weil Sie ein schlechtes Gewissen vermeiden wollen. Sie wollen also nicht, dass SIE nachher ein schlechtes Gewissen plagt.
c)Sie helfen den Verletzten, in Hoffnung, diese „gute Tat“ eines Tages vergütet zu bekommen.
Dass dies egoistisch ist, brauch ich wohl gar nicht erst zu erwähnen.
Bei dieser Art von selbstbezogenen Handlungen würde ich vom positiven Egoismus sprechen, da er schließlich für das soziale Umfeld von Vorteil, oder zumindest nicht schadend (so wie der gemeinhin definierte Egoismus) ist.
Ich vermute hinter dem Egoismus einfach eine Art unwillkürlichen Überlebenstrieb. Will man diesen unterdrücken, so, ist das wiederum eine egoistische Handlung, da man ja vom sozialen Umfeld, bzw. der Gesellschaft weiß, dass Egoismus etwas Schlechtes ist. Hier will man also wieder das eigene schlechte Gewissen –zu Gunsten von sich selbst – vermeiden.
Aber solange der positive Egoismus überwiegt, braucht man sich da ja keine Sorgen zu machen…
Sie stimmen mir nicht zu? Dann nennen Sie mir bitte ein Beispiel für eine nicht-egoistische, also eine sogenannte "selbstlose" Handlung.
JEDE Handlung hat einen egoistischen Hintergedanken – auch so genannte „selbstlose“ oder „wohltätige“ Handlungen nur ist nicht jeder egoistische Gedanke negativ…Empathie ist ein gutes Beispiel für positiven Egoismus ("ICH fühle, was du fühlst")
Angenommen, Sie fahren auf der Straße, und sehen einen Autounfall. Auf der Straße liegen Verletzte.
Was machen Sie? Natürlich bleiben Sie stehen und versuchen zu helfen.
Aber warum?
Es gibt jetzt drei Gründe/Möglichkeiten, warum Sie den Verletzten helfen- diese können natürlich auch kombiniert auftreten (Ihre Pflicht, Erste Hilfe zu Leisten, lassen wir hier außer Acht).
a)Sie helfen den Verletzten, weil Sie denken „Was wäre, wenn ICH der Verletzte wäre?“ – auch wenn Sie das nur indirekt denken – es ist selbstbezogenes, also egoistisches Denken.
b)Sie helfen den Verletzten, weil Sie ein schlechtes Gewissen vermeiden wollen. Sie wollen also nicht, dass SIE nachher ein schlechtes Gewissen plagt.
c)Sie helfen den Verletzten, in Hoffnung, diese „gute Tat“ eines Tages vergütet zu bekommen.
Dass dies egoistisch ist, brauch ich wohl gar nicht erst zu erwähnen.
Bei dieser Art von selbstbezogenen Handlungen würde ich vom positiven Egoismus sprechen, da er schließlich für das soziale Umfeld von Vorteil, oder zumindest nicht schadend (so wie der gemeinhin definierte Egoismus) ist.
Ich vermute hinter dem Egoismus einfach eine Art unwillkürlichen Überlebenstrieb. Will man diesen unterdrücken, so, ist das wiederum eine egoistische Handlung, da man ja vom sozialen Umfeld, bzw. der Gesellschaft weiß, dass Egoismus etwas Schlechtes ist. Hier will man also wieder das eigene schlechte Gewissen –zu Gunsten von sich selbst – vermeiden.
Aber solange der positive Egoismus überwiegt, braucht man sich da ja keine Sorgen zu machen…
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen