Sonntag, 1. November 2009

Homosexualität *

Wodurch „entsteht“ Homosexualität?
Wer sagt eigentlich, dass Heterosexualität die Norm ist, und Homosexualität die Ausnahme?
Nun ja, entgegen aller ethischen Für- und Widerreden ist anatomisch wahrscheinlich klar ersichtlich, dass der menschliche Körper in erster Linie für den Koitus mit dem gegensätzlichen Geschlecht geschaffen ist. Wer gibt denn diese Norm vor? Die Menge! – Die Menge ist die Norm. Je mehr Leute etwas tun, desto normaler ist es. Zusätzlich zum rein physischen Beweis, dass sich der Mensch nur durch heterosexuelle Sexualität fortpflanzen kann, ist der Großteil der Menschen ziemlich heterosexuell orientiert.
Wodurch entsteht aber nun diese „Ausnahme“, ohne dabei sagen zu wollen, dass die Homosexualität etwas Verwerfliches oder Anormales sei. Im Gegenteil; ich toleriere Homosexuelle - die sexuelle Orientierung ist das letzte, wonach ich einen Mensch beurteilen oder einschätzen würde. Ich denke sogar, dass der Mensch latent bisexuell orientiert ist.
Da gibt es natürlich zum einen die im Laufe des Lebens durch bestimmte Umstände entstandene Homosexualität. Ständige Enttäuschung und Pech mit den Frauen, ein starker Drang nach sexueller Befriedigung durch und mit einem Partner und auch durch indirekte Prägung der Eltern -->„übertriebene Heterosexualität“. Den Menschen interessierte schon immer ganz besonders das Verbotene; es stellte eine Versuchung dar. Nicht zuletzt die Bibel predigt uns von der Sexualität, der verbotenen Frucht, so süß, und die Versuchung so groß.

Was ist aber mit einer angeborenen Homosexualität? Gibt es diese denn überhaupt? Es wäre jedenfalls schwer nachzuprüfen (auch hier wären wieder besagte Menschenversuche mit Neugeborenen sehr hilfreich). Wenn ja, welche Faktoren im Mutterleib haben diese denn verursacht? Oder ist es tatsächlich einfach Zufall - so wie es verschiedene Charakterzüge und Interessen gibt, so gibt es auch verschiedene sexuelle Vorlieben u.dgl.

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