Sonntag, 1. November 2009

Von den Dimensionen: *

Wie viele Dimensionen gibt es?
Oder, um es diesem Blog gerecht zu formulieren; Wie viele Dimensionen können wir erfassen?
Ginge es nach der Mathematik bzw. der Geometrie, so gäbe es vier Dimensionen – Länge, Breite, Höhe und Zeit. Einen virtuellen Körper, der uns räumlich erscheint, bezeichnen wir als zweidimensional, einen der uns „flach“ erscheint, zweidimensional. Dabei vereinen beide Körper alle Dimensionen. Die Dimensionen sind für uns untrennbar. Das Auftreten von weniger als 4 Dimensionen, also z.B. das reine, selbstständige Auftreten von Länge existiert nur in der Theorie. In der Quantenphysik - wir sprachen ja von der Nichtlokalität (siehe EPR-Effekt) scheinen Dimensionen keine Rolle mehr zu spielen. In der Praxis existieren nur zwei Dimensionen – Raum und Zeit. Und Raum beinhaltet automatisch die Dimensionen Länge, Breite Höhe, die in der Praxis, untrennbar voneinander, gleichzeitig auftreten müssen. Ein ganz simples Beispiel; ein Strich wird auf eine Tafel gezeichnet. Viele würden nun sagen, dieser Strich besitze nur eine Länge und eine Breite. Das tut er auch, aber nur im mathematischen Modell. In der Praxis hat aber auch dieser Strich hat eine Höhe bzw. Tiefe, nämlich die "Stärke" des Kreidestrichs. Denn auch die Kreidepartikel besitzen sowohl Länge, Breite als auch Höhe. Ein etwas abstrakteres Beispiel wäre ein Strich auf dem Computermonitor. Oder die Buchstaben die Sie hier gerade lesen. Auch die haben Länge, Breite und Höhe; selbst, wenn es sich bei der Höhe nur um die Dicke des ausgestrahlten Lichtteilchens bzw. die Lichtwelle handelt – sie ist vorhanden.
Das ganze Universum besteht aus Raum und Zeit. Masse ist verdichtete RaumZeit, Gravitation ist der Verdichtungsprozess der Raumzeit. Was ist nun diese RaumZeit? Raum haben wir ja bereits definiert…Und Zeit? Zeit ist Bewegung. Diese auf geradezu geniale Weise plausiblen Definitionen stammen jedoch nicht direkt von mir, sondern von Johannes von Buttlars Buch "RaumZeit Provokation der Schöpfung".
Stimmt doch, oder? Wenn sich nichts mehr bewegt, vergeht keine Zeit. Wenn sich nichts mehr verändert, vergeht keine Zeit. Wenn kein Stoffwechsel mehr stattfindet, vergeht keine Zeit. Stoffwechsel und Veränderung = Bewegung (auch wenn es nur die Bewegung weniger Atome, oder gar die Bewegung der Elektronen ist) => Zeit=Bewegung.
Wie bereits des Öfteren in diesem Blog erwähnt, ist es meiner Meinung nach gut Möglich, dass andere Zivilisationen in anderen Dimensionen agieren und existieren; und zwar z.B. in einer dritten, für uns nicht erfassbaren Dimension. Andersherum kann es natürlich genauso sein, dass unsere Dimensionen – Raum und/oder Zeit für sie nicht erfassbar sind, aber nun geraten wir wirklich schon zu sehr ins Unvorstellbare und Abstrakte. Es hat auch noch niemand bewiesen, dass sich die Dimensionen nicht auch überlappen können - das also im selben Moment, direkt zwischen mir und Bildschirm, ein Außerirdischer sitzen könnte, der mich anstarrt, ohne dass ich je von seiner Existenz etwas bemerke. Quanten z.B. scheinen sich ja erst durch unsere Beobachtung, also durch die Wechselwirkung mit anderen Quanten (Gehirn!) in der RaumZeit zu manifestieren – für sie gilt ja die Nichtlokalität - salopp gesagt könnte man also sagen, ein Quant sucht sich erst dann eine fixe Koordinate in einem Koordinatensystem aus, wenn ihn ein anderes Quant dazu anregt - davor ist es zugleich an jeder Stelle im Koordinatensystem und nirgendwo.

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