Sonntag, 1. November 2009
Stellungnahme zum Thema Tierversuche
Grundsätzlich bin ich gegen Tierversuche.
Andererseits muss ich doch zugeben, dass diese praxisnahe Arbeit der Wissenschaft zu großen Fortschritten verhilft – vor allem auf dem Gebiet der Verhaltenspsychologie.
Nun – man muss unterscheiden; da gibt es zum einen die Tierversuche bei denen z.B. Ratten durch ein Labyrinth gejagt werden, oder die eigene Futtermenge per Knopfdruck willkürlich verändern können etc. – das sind alles Versuche, die den Tierchen keine größeren Schäden zufügen oder die Tiere zumindest nicht gequält werden. Solange es wirklich für die Wissenschaft bedeutende Experimente sind, habe ich – solange sie auf dieser Ebene durchgeführt werden – nichts dagegen.
Etwas anderes ist natürlich, wenn an Tieren neue Kosmetikprodukte, neue Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe getestet werden und schlimmstenfalls sogar Medikamente mit hohen Letalitätsrisiken. Gegen solche Tierversuche möchte ich mich natürlich klar aussprechen. Leider kann ich nicht oft genug betonen, wie hilfreich es wäre, Caspar-Hauser-Experimente an Menschen durchzuführen, doch dies verstößt heftig gegen ethische und moralische Grundsätze (vielleicht ist die Computertechnologie eines Tages so weit, dass wir das gesamte Leben eines Menschen simulieren können??). Die Ironie ist ja, dass tagtäglich an tausenden Tieren herumgeforscht wird, ohne mit der Wimper zu zucken. Aber würde man einen Säugling beispielsweise für ein Caspar-Hauser-Experiment verwenden, wäre dies ein Riesenskandal, und jeder würde aufschreien. Jetzt frage ich Sie, werter Leser, wo ist der Unterschied zwischen einem Säugling und einem Affen? Rein ethisch gesehen gibt es keinen; beide sind wehrlos. Also – warum nicht auch an Menschen forschen? Nur weil wir für Menschen (mehr) Empathie empfinden können, gibt uns das doch nicht das Recht, Tiere sinnlos zu quälen?
Anmerkung: Ich möchte hier nur kurz darauf hinweisen, dass der obige Artikel teilweise Sarkasmus enthält und einiges nicht wortwörtlich gemeint ist. Nicht dass Sie denken, ich Sei ein gewissenloser Unmensch.
Andererseits muss ich doch zugeben, dass diese praxisnahe Arbeit der Wissenschaft zu großen Fortschritten verhilft – vor allem auf dem Gebiet der Verhaltenspsychologie.
Nun – man muss unterscheiden; da gibt es zum einen die Tierversuche bei denen z.B. Ratten durch ein Labyrinth gejagt werden, oder die eigene Futtermenge per Knopfdruck willkürlich verändern können etc. – das sind alles Versuche, die den Tierchen keine größeren Schäden zufügen oder die Tiere zumindest nicht gequält werden. Solange es wirklich für die Wissenschaft bedeutende Experimente sind, habe ich – solange sie auf dieser Ebene durchgeführt werden – nichts dagegen.
Etwas anderes ist natürlich, wenn an Tieren neue Kosmetikprodukte, neue Lebensmittel und deren Inhaltsstoffe getestet werden und schlimmstenfalls sogar Medikamente mit hohen Letalitätsrisiken. Gegen solche Tierversuche möchte ich mich natürlich klar aussprechen. Leider kann ich nicht oft genug betonen, wie hilfreich es wäre, Caspar-Hauser-Experimente an Menschen durchzuführen, doch dies verstößt heftig gegen ethische und moralische Grundsätze (vielleicht ist die Computertechnologie eines Tages so weit, dass wir das gesamte Leben eines Menschen simulieren können??). Die Ironie ist ja, dass tagtäglich an tausenden Tieren herumgeforscht wird, ohne mit der Wimper zu zucken. Aber würde man einen Säugling beispielsweise für ein Caspar-Hauser-Experiment verwenden, wäre dies ein Riesenskandal, und jeder würde aufschreien. Jetzt frage ich Sie, werter Leser, wo ist der Unterschied zwischen einem Säugling und einem Affen? Rein ethisch gesehen gibt es keinen; beide sind wehrlos. Also – warum nicht auch an Menschen forschen? Nur weil wir für Menschen (mehr) Empathie empfinden können, gibt uns das doch nicht das Recht, Tiere sinnlos zu quälen?
Anmerkung: Ich möchte hier nur kurz darauf hinweisen, dass der obige Artikel teilweise Sarkasmus enthält und einiges nicht wortwörtlich gemeint ist. Nicht dass Sie denken, ich Sei ein gewissenloser Unmensch.
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